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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Zuverlässigkeit und Risikobewertung

Lupe

Kurzform: ZRB

Produkte werden aufgrund der steigenden Funktionalitäten immer komplexer, was die Fehleranfälligkeit erhöht. Damit besteht die Notwendigkeit für Unternehmen insbesondere auch aus gesetzlichen Produkthaftungsgründen und zur Verringerung von Garantiefällen Methoden einzusetzen, um mögliche Risiken durch Funktionsausfälle prognostizieren und die Zuverlässigkeit der Produkte steigern zu können. Die Zuverlässigkeit ist somit eine der wichtigsten Eigenschaften heutiger Produkte und bildet einen wichtigen Teilaspekt und integralen Bestandteil der Qualität. Sie beeinflusst ihrerseits entscheidend weitere Qualitätsmerkmale wie die Sicherheit und stellt eine der wichtigsten Bereiche für die heutige Ingenieurswissenschaft dar. In dieser Lehrveranstaltung sollen sich die angehenden Ingenieure fachlich-methodische Kompetenzen aneignen. Diese Fähigkeiten sollen eingesetzt werden können, um Aufgaben in der Zuverlässigkeitsarbeit übernehmen, deren Bearbeitung zu steuern, zu koordinieren und erfolgreich abschließen zu können.

Inhalte

Die Weibullverteilung als Basis der Lebensdaueranalyse

  • Beschreibung, Verhalten und Interpretation der Weibullverteilung
  • Interpretation ihrer Dichtefunktion
  • Ausfallraten auf Basis der Weibullverteilung

Berechnung der Weibullverteilung mit Hilfe der Schätzerverfahren (Ranking – Estimator – Regression)
Berechnung der Weibullverteilung mit Hilfe numerischer Verfahren (Maximum Likelihood Methode)
Schätzerverfahren für Ausfallteile und intakte Bauteile

  • Verfahren nach Kaplan – Meier
  • Verfahren nach Johnson
  • Verfahren nach Nelson

Lebensdauerdaten aus Tests und Nutzung (Strukturen, Interpretation, Umrechnung)
Mischverteilungen
Lebensdauertests zum Nachweis der Zuverlässigkeit
Planung von Zuverlässigkeitstests

  • die „Success Run“ Methode
  • die „Sudden Death“ Methode

Versuchsrelevanzmatrizen nach Robert Savić
Zuverlässigkeit von Systemen
Absicherung der Lebensdauerprognosen (Vertrauenswahrscheinlichkeiten und Konfidenzen)

Vorlesungs-/Übungsfolien, begleitende Unterlagen sowie weiterführende Links werden auf der ISIS2-Plattform bereitgestellt.

Lernziele

Das Modul vermittelt wesentliche Methoden und Verfahren, die die Teilnehmer befähigt, um verschiedene Aufgaben in der Zuverlässigkeitsarbeit übernehmen, deren Bearbeitung steuern, koordinieren und erfolgreich abschließen zu können.

Struktur

Die Integrierte Lehrveranstaltung "Zuverlässigkeit und Risikobewertung" besteht aus 6 Präsenzterminen (Integrierte Veranstaltung) sowie einer Klausur.

Zulassungsbeschränkung: keine
ECTS-Anzahl: 6

Zielgruppe

Alle Studiengänge sind herzlich willkommen!

Für Verkehrswesen (Bachelor) ist der Kurs im Bereich 02. Technische oder naturwissenschaftliche Grundlagen anrechenbar.

Für Informationstechnik im Maschinenbau (Bachelor) ist der Kurs im Bereich 9.2b Produktionstechnik anrechenbar.

Für Wirtschaftsingenieurwesen (Master) ist der Kurs im Integrationsbereich anrechenbar.

Voraussetzungen

Kenntnisse in der Statistik, wie sie in der Lehrveranstaltung "Datenanalyse und Problemlösung" behandelt werden, sind unbedingt erforderlich.

Bewertung

Die Prüfungsform für dieses Modul ist eine schriftliche Prüfung nach den Präsenzterminen.

Anmeldung

Zur Teilnahme am Modul sind ALLE folgenden Schritte erforderlich:

  • Anmeldung zur Teilnahme bei Herrn Pasch
  • Registrierung als Nutzer der Online-Lernplattform ISIS2
  • Anmeldung zur IV "Zuverlässigkeit und Risikobewertung" bei ISIS2
  • Anmeldung zur IV "Zuverlässigkeit und Risikobewertung" unter QISPOS oder beim Prüfungsamt

Bitte beachten Sie die Anmeldefristen in der unten dargestellten Tabelle.

Termine

ACHTUNG!! Das Modul findet turnusmäßig nur im Sommersemester statt und im SoSe 2017 im April vor Vorlesungsbeginn.

Anmeldefristen
Anmeldung zum Modul
bis zum 1. April 2017 formlos bei Herrn Pasch
Anmeldung zur schriftlichen Prüfung
Ab dem 03.04.2017 bis zum 14.04.2017
Integrierte Veranstaltung
Vorlesungszeitraum: 
03.04.17, 04.04.17, 05.04.17, 10.04.17, 11.04.17, 12.04.17
Raum & Zeit:
PTZ 001, ganztägig jeweils von 09.00-17.30
Schriftliche Klausur
Termin:          
21.04.2017
Raum & Zeit:
PTZ 001, 10-12 Uhr

Hinweis: Eine mündliche Prüfung ist nur als Wiederholungsprüfung vorgesehen.

Kontakt und Feedback

Fragen sind bitte über das jeweilige ISIS2-Forum zu stellen oder im FAQ einzusehen.
In Ausnahmefällen können Anfragen direkt an den jeweiligen Ansprechpartner via Mail (Kontaktformular) gestellt werden. Eine telefonische Rücksprache ist ausschließlich zu Sprechstundenzeiten möglich.

Für Anregungen verwenden Sie bitte die Feedbackfunktion unseres Fachgebiets.

Sprechstunden

nach Vereinbarung.

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

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Verantwortlicher

Prof. Dr.-Ing. Roland Jochem
Leiter des Fachgebiets
Fachgebiet Qualitätswissenschaft
Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb IWF
Fakultät V
Sekr. PTZ 3
Produktionstechnisches Zentrum (PTZ)
Pascalstr. 8-9
10587 Berlin
fon: +49 (0) 30 / 314 22005
fax: +49 (0) 30 / 314 79685
Lupe

Dozent

Dr.-Ing. Rudolf Schubert
Leiter Risikoevaluierung
Continental AG
Externer Lehrbeauftragter
Lupe

Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Florian Pasch
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Fachgebiet Qualitätswissenschaft
Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb
Fakultät V
Produktionstechnisches Zentrum (PTZ)
Raum 428
Pascalstr.8-9
10587 Berlin
+49 (0)30/ 314 24055