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TU Berlin

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Exkursion im Modul "Praktische Qualitätssicherung in der Automobilindustrie": VW-Werk Hannover

Lupe

Am 01. Dezember 2016 ging es für 15 Studierende der TU Berlin im Rahmen der Exkursion in der Lehrveranstaltung „Praktische Qualitätssicherung in der Automobilindustrie“ (Verantwortlicher: Herr Dr. Lampe) in das Stammwerk der Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge nach Hannover.

Dieses wurde am 8. März 1956 in Betrieb genommen und umfasst eine Gesamtwerkfläche von 1.228.430 m², von denen über 620.000 m² mit Produktionsgebäuden und Fertigungshallen bebaut sind. Hier werden derzeit der T6, der T6 Camper sowie der Amarok von rund 14.000 Mitarbeiter produziert. Die jährliche Produktion beträgt 176.000 Fahrzeuge, d.h. täglich gehen über 500 Fahrzeuge vom Band (Stand 12/2015). Ebenfalls im Werk befindet sich die Gießerei, in der Zylinderköpfe, Fahrwerksteile und Wärmetauscher für die Volkswagen AG produziert werden.

Die Exkursion startete 5.00 Uhr morgens in Berlin. Nach vier Stunden Busfahrt erreichten die Studierenden das Volkswagen-Werk in Hannover-Stöcken.

Bei der Ankunft wurden die Studierenden herzlich begrüßt und in die Gießerei geführt. Das Programm startete mit einem kurzen Auftaktvortrag zum Werk. Daran schloss sich eine Führung durch die heiße Produktionshalle der Gießerei an. Besonders gut in Erinnerungen geblieben sind das flüssige Aluminium, der Geruch, der an einen Mix aus Metall und Schwefel erinnert und die Wärme, die noch von den Kernen und den Gussteilen abstrahlt.

Es folgte ein informativer Vortrag zu den Aktivitäten der Qualitätssicherung bei Volkswagen Nutzfahrzeuge, welche in der darauffolgenden Besichtigung der Fahrzeugfertigung nochmals veranschaulicht wurden. Die Produktion wurde rückwärts durchlaufen: beginnend beim Zählpunkt 8, an dem die 100-prozentige Endkontrolle und Übergabe der Fahrzeuge an den Vertrieb stattfindet, bis zum Karosseriebau, bei dem ein komplex miteinander verknüpftes Roboternetz die einzelnen Blechteile zu ganzen Karosserien zusammenfügt.

Am Nachmittag wurde das Programm im Cubing-Zentrum fortgesetzt. Ein weiterer Vortrag vermittelte den Studierenden Einblicke in die Messtechnik, bevor die Studierenden einen Meisterbock des neuesten Amarok bestaunen und anfassen konnten. Hierbei handelt es sich um ein Aluminiumgerüst, auf dem während der Vorserienphase jeweils Komponenten oder auch das ganze Fahrzeug aufgebaut werden, um das Zusammenwirken von Teilen von verschiedenen Zulieferern bezüglich Optik, Haptik, Spaltmaßen, Montierbarkeit etc. beurteilen zu können.

Das Programm schloss mit einem Vortrag zum Thema Schraubverbindungen im Automobilbau ab. Es gelang dem Referenten aus der Praxis sehr gut, dieses bedeutende technische Thema schön zu veranschaulichen und verständlich zu vermitteln.

Nach dem Ganztagsprogramm kamen die Studierenden 21.30 Uhr wieder in Berlin an. Trotz der über 16-stündigen Dauer der Exkursion gaben die Studierenden ein durchweg positives Feedback.

An der Stelle danken wir nochmal Herrn Dr. Schilling vielmals für die Organisation der interessanten Exkursion sowie für den umfangreichen Einblick in die Qualitätssicherung bei Volkswagen Nutzfahrzeuge, der uns gewährt wurde. Weiterhin danken wir Herrn Röder, Herrn Hellmann, Herrn Dr. Nitschke und Herrn Wilke für die interessanten Vorträge und Führungen durch die Gießerei, den Karosseriebau, die Montage sowie das Cubing-Zentrum. Ebenso danken wir der Volkswagen Konzern Qualitätssicherung für die Übernahme der Exkursionskosten. Nicht zuletzt bedanken wir uns bei Herrn Dr. Lampe für die gesamte praktische und abwechslungsreiche Gestaltung der Lehrveranstaltung sowie für seinen stetigen Einsatz und seine ungebrochene Motivation.

Praktische Qualitätssicherung in der Automobilindustrie

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Kurzform: QSA

Die Automobilbranche stellt mit seinen weit verzweigten Zuliefererstrukturen den bedeutsamsten Industriesektor Deutschlands dar. Die Automobilhersteller nehmen im Bereich der Qualitätswissenschaft seit Jahrzehnten eine weltweite Vorreiterrolle ein. Das praxisrelevante Verständnis der komplexen Prozesse und Strukturen innerhalb dieser Konzerne ist für moderne Qualitätsmanager unabdingbar.

Inhalte

  • Einführung und Grundlagen
  • Qualitätssicherung in der Produktentwicklung (vor SOP)
  • Qualitätssicherung im Produkt-Neuanlauf (Vorserienphase)
  • Qualitätssicherung in der Serienfertigung (Fahrzeuge und Komponenten)
  • Qualitätssicherung im Serviceprozess vor Kunde

Vorlesungs-/Übungsfolien, begleitende Unterlagen und weiterführende Links werden auf der ISIS2-Plattform bereitgestellt.

Lernziele

Nach erfolgreichem Modulabschluss verfügen die Studierenden über einen praxisbezogenen Einblick in die Prozesse der praktischen Qualitätsabsicherung in der Automobilindustrie am Beispiel der Volkswagen AG. Dieser Einblick setzt sich aus  Kenntnissen über die strategische Ebene der Qualitätssicherung, aus einem Einblick der verwendeten Methoden in den verschiedenen Phasen und Abteilungen der Produktentstehung zusammen und wird optional im Rahmen eines Vor-Ort-Termins verfestigt.

Struktur

Das Modul besteht aus wöchentlichen Vorlesungen. Am Ende der Veranstaltung ist eine Exkursion in ein Werk der Volkswagen AG geplant.

Zulassungsbeschränkung: Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 20 Studierende begrenzt. Näheres zum Anmeldeverfahren entnehmen Sie bitte dem Abschnitt "Anmeldung".

ECTS-Anzahl: 3

Zielgruppe

Alle Studiengänge sind herzlich willkommen!

Voraussetzungen

Fundierte Vorkenntnisse im Bereich Qualitätsmanagement durch den Besuch der Module "Grundlagen des Qualitätsmanagements", "Techniken des Qualitätsmanagement" und "Six Sigma Problemlösung" sind wünschenswert.

Für die Veranstaltungen sind konversationssichere Kenntnisse der deutschen Sprache wünschenswert (Diskurse).

Bewertung

Die Bewertung des Moduls erfolgt durch eine mündliche Prüfung.

Anmeldung

Durch die Zulassungsbeschränkung des Moduls ist eine Anmeldung per Mail oder ISIS-Nachricht an Tra Bui Thi Thanh [tra.buithithanh[at]tu-berlin.de] bis zum 13.10.2017 erwünscht. Die Termine entnehmen sie dem Punkt "Termine".

Die Anmeldung vom Prüfungsamt für die Teilnahme am Modul muss spätestens 10 Tage vor der Abschlusspräsentation im Sekretariat (PTZ 401) vorliegen.

Termine

Das Modul findet turnusmäßig nur im Wintersemester statt.

 

 

Kick-Off
Kick-Off-Termin
19.10.2017

Raum & Zeit:
PTZ 407, 14.00 Uhr
Anmeldefristen
Anmeldung zur Prüfung
30.11.2017
Vorlesung
Vorlesungszeitraum:
19.10.2017 - 12.01.2018
Raum & Zeit:
Do; PTZ 407, 14.00 Uhr
Mündliche Prüfung
Prüfungstermin:
Januar 2017 (tbd)
Raum & Zeit:
PTZ 407, 09.00-18.00

Kontakt und Feedback

Fragen sind bitte über das jeweilige ISIS2-Forum zu stellen oder im FAQ einzusehen.
In Ausnahmefällen können Anfragen direkt an den jeweiligen Ansprechpartner via Mail (Kontaktformular) gestellt werden. Eine telefonische Rücksprache ist ausschließlich zu Sprechstundenzeiten möglich.

Für Anregungen verwenden Sie bitte die Feedbackfunktion unseres Fachgebiets.

Sprechstunden

Mittwochs von 14.00 bis 15.00 Uhr im PTZ 432 und nach Vereinbarung.

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

Verantwortlicher

Prof. Dr.-Ing. Roland Jochem
Leiter des Fachgebiets
Fachgebiet Qualitätswissenschaft
Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb IWF
Fakultät V
Sekr. PTZ 3
Produktionstechnisches Zentrum (PTZ)
Pascalstr. 8-9
10587 Berlin
fon: +49 (0) 30 / 314 22005
fax: +49 (0) 30 / 314 79685
Lupe

Dozent

Dr.-Ing. Thomas Lampe
Q-Akademie der Volkswagen AG
Externer Lehrbeauftragter

Ansprechpartner

Tra Bui Thi Thanh, M. Sc.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Fachgebiet Qualitätswissenschaft
Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb
Fakultät V
Produktionstechnisches Zentrum (PTZ)
Raum 432
Pascalstr. 8-9
10587 Berlin
+49 (0) 30 / 314 23995

Sprechstunde:
Mi 14-15 Uhr