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TU Berlin

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Ausgangssituation

Die Verbreitung von Informations- und Kommunikationstechnologien und niedrigpreisigen Produktionswerkzeugen, wie zum Beispiel 3D-Druckern, führte zur Entwicklung des sogenannten Open-Design-Ansatzes. Der Ansatz beschreibt die community-basierte Open-Source-Entwicklung von physischen Produkten. Diese innovative Organisation der Produktentwicklung auf Basis dezentraler Freiwilligenarbeit bietet eine bahnbrechende Alternative zur industriellen Produktentwicklung. Allerdings leidet die Entstehung von Open-Design-Ansätzen unter der begrenzten Verfügbarkeit von unterstützenden Methoden und IT-Tools zur Überwindung der organisatorischen Herausforderungen durch die verteilte Zusammenarbeit von nicht-vertraglich gebundenen Mitgliedern. Fehlende Strukturierungsmechanismen für Open-Design-Ansätze beschränken Open-Source-Produktenwicklungsprojekte bei der Entwicklung von Produkten von hoher Komplexität und Qualität.

Zielsetzung und Nutzen

Der Umfang des Projekts umfasst die Charakterisierung der Entstehung des Open-Design-Paradigmas, die Entwicklung von Methoden für die Organisation von Open-Source-Produktentwicklungsprojekten und das Prototyping von Software-Tools, welche die angepassten Methoden berücksichtigen.

Folgende wissenschaftliche Fragestellungen und Herausforderungen werden im Rahmen dieses Projektes adressiert:

  • Die Modellierung von Open-Source-Entwicklungsprozessen, welche die Konvergenz von Open-Source-Entwicklungsprojekten gewährleisten und die Gestaltung hochwertiger und komplexer Produkte ermöglichen,
  • die Definition von Richtlinien für Geschäftsmodelle, welche die Risikominderung im Rahmen der Entwicklung von Open-Source-Geschäftsmodellen unterstützen sollen
  • und die Ausgestaltung von Software-Tools zur Online-Kollaboration, zum Produktdatenmanagement und zum Management des Entwicklungsprozesses.

Projektstruktur

Projektstruktur
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Förderhinweis

Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Agence Nationale de la Recherche / The French National Research Agency (ANR) für einen Zeitraum von 36 Monaten gefördert und von einem multidisziplinären Konsortium aus französischen und deutschen Partnern durchgeführt. Das Konsortium beinhaltet französische und deutsche Forschungsinstitute im Bereich des Wirtschaftsingenieurwesens, der Betriebswirtschaftslehre und des Innovationsmanagements. Die Plattform wird in Zusammenarbeit mit Unternehmen und Online-Communities entwickelt und getestet.

Zusatzinformationen / Extras

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Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Robert Mies
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Fachgebiet Qualitätswissenschaft
Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb
Fakultät V
Produktionstechnisches Zentrum (PTZ)
Raum 429
Pascalstr.8-9
10587 Berlin
+49 (0)30/ 314 25927